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Meine French press mit dem Kaffee und Plastikkapseln auf rötlichem Grund

Alternativen zu unnützem Plastikmüll

Ein Lebenselixier für viele

Viele Menschen lieben Kaffee. Für die einen muss er stark sein, die anderen lieben ihn etwas milder. Mit Milch oder Milchschaum, aromatisiert oder einfach nur schwarz. Ob zu Hause oder bei der Arbeit, auf die geliebte Kaffeevariante auf die Schnelle möchten viele Menschen nicht verzichten. Daher finden sich in vielen Haushalten und Büros Kapselmaschinen, häufig noch zusätzlich zu anderen Kaffeezubereitungsmaschinen jeglicher Art.

Müllberge und Umweltzerstörung durch schnellen Kaffeegenuss

Die heutige Zeit ist sehr schnelllebig. Leider bleibt auch das Genießen einer guten Tasse Kaffee in einem Café oder zu Hause davon nicht unberührt. Zu Hause nutzen viele Menschen eine herkömmliche Kaffeemaschine oder einen Kaffeevollautomaten. Aber, wie ich jetzt mit bekommen habe, geht der Trend zum Zweitgerät und so kommen zusätzlich noch Kaffee – Kapselmaschinen dazu, um sich zwischendurch mal eben schnell einen Kaffee oder eine Kaffeespezialität zuzubereiten.

Diese Kapselmaschinen sind immer noch auf dem Vormarsch und verursachen tonnenweise Plastik- und Aluminiummüll. Damit nicht genug, durch die Herstellung der Kapseln entstehen gewaltige Schäden in sensiblen Ökosystemen. Wenn du konkrete Zahlen und Informationen darüber erhalten willst, gehe auf diesen Link Wohlstandsmüll durch Kaffeekapseln 

Alternativen sind gefragt

Ich bin selber kurzzeitig in diese Kapselfalle getappt. Ich wurde mit einigen Kollegen für einen gewissen Zeitraum an einen anderen Arbeitsplatz delegiert, an dem wir keinen Zugang zu einer Kaffeemaschine hatten. Die Lösung war eine Kapselmaschine, die eine Kollegin mit brachte. Am Ende des Tage hatten wir mit 4 Kollegen bis zu 16 leere Kaffeekapseln produziert, die in den Müll wanderten. Ich muss zugeben, dass die verschiedenen Kaffeevariationen wirklich schnell zur Verfügung stehen und auch noch gut schmecken. Das habe ich einige Tage mit gemacht, bis ich plötzlich dachte: "Was mache ich hier eigentlich???". Über die Kosten für eine Tasse Kaffee möchte ich hier gar nicht sprechen. 

Also habe ich mich auf die Suche nach einer für mich geeigneten Lösung gemacht und bin dabei auf verschiedene Alternativen gestoßen. 

Kapselmaschine im Büro

Interessante Möglichkeiten

Als Erstes fiel mir die klassische Kaffeemaschine ein, die auch heute noch in vielen Büros steht. Die benutzten Kaffeefilter können mitsamt dem Kaffeesatz problemlos im Biomüll entsorgt werden. Da ich den Kaffee aus den Kaffeemaschinen nicht so gut vertrage, kommt diese Alternative für mich nicht in Frage. Dazu kommt, dass diese Geräte mehr oder weniger Plastik enthalten. Wenn eine Kaffeemaschine noch funktionsfähig ist, sollte sie weiter genutzt werden. Bei einer Neuanschaffung gibt es dann die Möglichkeit, nach Alternativen zu suchen.

Eine kostengünstige und müllsparende Variante ist der gute alte Filterkaffee, bei dem heißes Wasser das Kaffeepulver in einem wiederverwendbaren Kaffeefilter, z.B. aus Edelstahl oder Keramik, aufbrüht und dann in eine Kanne oder Tasse tropft.

Ein Kaffeevollautomat stellt wahrscheinlich die Endlösung dar, da mit diesem auch spezielle Kaffeevariationen zubereitet werden können. Leider kosten diese Geräte auch entsprechend mehr und sind als Zweitgerät für das Büro nur geeignet, wenn der Arbeitgeber ihn zur Verfügung stellt.

Eine weitere Möglichkeit, einen wirklich guten Kaffee zuzubereiten sind die Espressokocher. Diese kann man entweder auf einen Herd stellen oder sie elektrisch betreiben. Das Foto zeigt einen elektrischen Espressokocher, den meine Tochter schon sehr lange nutzt. 

Lange genutzter elektrischer Espressokocher

Für einige schon vorhandene Kapselmaschinen gibt es inzwischen auch schon wieder befüllbare Kapseln aus Edelstahl. Das ist auch eine gute Variante, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.

Da ich es von früher her kenne, den Kaffee einfach in der Tasse mit kochendem Wasser zu übergießen und mir dieser Kaffee auch immer gut bekommen ist, habe ich mich für eine French press (auch Pressstempelkanne genannt) entschieden.

Mein Favorit

Bei der French press wird das Kaffeepulver in einer Kanne mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser übergossen. Dann sollte die Flüssigkeit gründlich umgerührt werden, damit das Kaffeepulver vollständig im Wasser verteilt wird. Dieses sogenannte „Full Immersion“-Prinzip lässt mehr Öle und Sediment in den Kaffee übergehen und macht ihn vollmundiger. Nachdem der Kaffee einige Minuten in dem Wasser gezogen hat, wird das Kaffeepulver mit einem Stempel, an dem sich unten ein feines Sieb befindet, an den Boden der Kanne gepresst und somit vom fertigen Kaffee getrennt.

Die Entdeckung dieser Art der Kaffeezubereitung war eher ein Zufallsprodukt durch einen Franzosen. Um 1800 wurde der Kaffee üblicherweise zusammen mit Wasser aufgekocht. Besagter Franzose hatte vergessen den Kaffee mit dem Wasser aufkochen zu lassen. Da er nicht noch einmal von vorn beginnen wollte, brühte er den Kaffee statt dessen mit dem heißen Wasser auf und filterte den Kaffee anschließend mit Hilfe eines Siebes.

Die French press gibt es in unterschiedlichen Varianten. Meist sind sie aus Glas, jedoch bestehen bei vielen Kannen einige Teile aus Plastik. Bei einer Neuanschaffung macht es Sinn auf dieses Detail zu achten. Nach einigem Suchen und Vergleichen habe ich mich für die French press von Groenenberg* entschieden. Diese Kanne ist plastikfrei. Sie besteht aus Edelstahl und ist doppelwandig. So bleiben die 0,6 Liter Kaffee sogar noch eine Weile warm. Inzwischen komme ich mit der benötigten Kaffeemenge und der Aufbrühzeit super zurecht und bin ganz begeistert von dem Kaffeegeschmack. Es macht Sinn, sich hinsichtlich des Kaffees und des Mahlgrades vom Kaffee von einem Fachmann beraten zu lassen.

French press

Ich habe mal durch gerechnet, dass ich, seit ich die Kanne habe, bereits ca. 0,5 kg Plastik eingespart habe, weil ich keinen Kaffee aus Kapselmaschinen mehr trinke (ca. 1,5 Monate).
Mit meiner french press kann ich mir einen Kaffee auch mit aufgeschäumter Pflanzenmilch zubereiten. Cappuccino, Latte Macchiato und die anderen Kaffeespezialitäten gönne ich mir jetzt ganz entspannt in einem tollen Café mit Freunden oder auch alleine. So viel Zeit muss sein. Das macht diese Getränke zu etwas ganz Besonderem und diese Momente, in denen ich sie genieße, zu einer wertvollen Pause in dieser schnellen Zeit.


 

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